Wenn der Winter den Verkehr lähmt, schlägt die Stunde der Spezialkräfte. Das Einsatzkontingent des Katastrophenschutzes im Landkreis Rotenburg/Wümme reagierte auf die DWD-Unwetterlage mit einer mobilen 4×4-Strategie.

Drei Standorte, eine Mission:

Bremervörde: Die DLRG stellte ihren geländegängigen G-KTW (Bundeswehr) bereit. Besetzt wurde dieser im Team-Modell: DLRG am Steuer und am Funk, DRK für die medizinische Versorgung.
Zeven: Das DRK aktivierte ein voll geländegängiges Fahrzeug als First Responder zur Absicherung des nördlichen Landkreises.
Rotenburg/Wümme: Auch hier besetzten das DRK und die DLRG je ein 4×4-Spezialfahrzeug, um die Einsatzfähigkeit bei extremen Straßenverhältnissen zu garantieren.

Von Donnerstagabend (20 Uhr) bis heute Mittag (12:00 Uhr) sicherten DLRG und DRK im Schichtdienst die Notfallrettung. Eine starke Gemeinschaftsleistung für die Sicherheit im Landkreis.

Am 10. Januar wurde, koordiniert durch den Einsatzleitwagen in Zeven, die Anzahl der im Einsatz befindlichen Fahrzeuge lagebedingt auf 7 erhöht.